Gelungenes Finale

Viel Applaus für die Aufführungen der Schüler im Maschinenhaus Essen.

Konzentriert und mit viel Spaß brachten die Schüler die selbst entwickelten Szenen auf die Bühne.

Konzentriert und mit viel Spaß brachten die Schüler die selbst entwickelten Szenen auf die Bühne.

Eine gelungene Premiere feierte das Projekt „Varieté Inklusiv“ am 12. Juni 2019 mit der Aufführung seiner ersten Produktion „Bilder von mir“ im Maschinenhaus Essen (Zeche Carl). Ein ganzes Schuljahr lang hatten sich 48 Kinder aus der Franz Sales Förderschule und der Erich Kästner-Gesamtschule künstlerisch mit dem Thema „Wild sein“ auseinandergesetzt. Daraus entstand eine Collage aus Bildern, Choreografien und Musik, in der es darum ging, „in Rahmen zu passen“, „aus dem Rahmen zu fallen“ und „Rahmen zu durchbrechen“.

Mit viel Engagement hatten sich die Schüler, ihre Lehrkräfte und die Künstler des Teams um Projektleiter Markus Höller und Birgit Günster auf die lebendige Performance vorbereitet, die vom Publikum mit großem Applaus belohnt wurde. In kleinen Gruppen und bei einigen gemeinsamen Probentreffen hatten die Kinder die einzelnen Elemente für Theater-, Tanz– und Musikszenen entwickelt. Dabei wurden sie jeweils von einem Künstler-Lehrer-„Tandem“ angeleitet. Alle Szenen präsentierten die Schüler souverän und hochkonzentriert—mal laut und energisch, mal ganz leise und poetisch.

Auch nach den Sommerferien geht das Modellprojekt „Varieté Inklusiv - kulturelle Bildung und Inklusion in Schule“ des Franz Sales Hauses weiter, das von der Stiftung Mercator gefördert wird. Dann haben Kinder aus weiteren Förder– und Regelschulen Gelegenheit, gemeinsam miteinander künstlerisch aktiv zu werden. Insgesamt ist das kreative Bildungsprojekt auf drei Jahre angelegt. Eine Fortbildung für Lehrkräfte und eine wissenschaftliche Begleitung runden das Projekt ab, dessen Ziel es ist, kulturelle Bildung und Inklusion im Gebundenen Ganztag zu implementieren.