Kunst und Vielfalt

Varieté Inklusiv

Kunst und Vielfalt

Varieté Inklusiv

Über uns

Varieté Inklusiv – Kulturelle Bildung und Inklusion in Schule ist ein auf drei Jahre angelegtes Modellprojekt des Trägervereins für das Franz Sales Haus zu Essen, gefördert durch die Stiftung Mercator. Gestartet sind wir im März 2018.

In unserem Projekt bringen wir Kinder und Jugendliche, Lehrende und Kunstschaffende in inklusiven Gruppen zusammen, suchen in künstlerischen Projekten nach eigenen Ausdrucksformen, (er-)finden Geschichten und Bilder und erarbeiten Aufführungen, die wir dann mit einem öffentlichen Publikum teilen. 

Das Projekt richtet sich an Essener Regel- und Förderschulen im gebundenem Ganztag. Innerhalb des Projektes kooperieren jeweils zwei Schulen über ein Schuljahr miteinander. Die Schulen gehen eine einjährige Kooperationspartnerschaft mit uns ein und können ggf. auch mehrmals teilnehmen.

Projektmodule

  • Das inklusive Kursangebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 – 7 bzw. in den Förderschulen auch der Mittel- und Oberstufe. 
  • Die Kurse sind mit einer Doppelstunde (2 x 45 Min.) wöchentlich angesetzt und finden innerhalb der jeweiligen Schule statt. Darüber hinaus sind 2 Projekttage geplant.
  • Geleitet werden die Kurse von einem Tandem aus externen Künstlern und Lehrern der jeweiligen Schulen.
  • An jeder Schule finden 2 künstlerische Kurse mit je 10-12 Schülerinnen und Schülern statt. 
  • Die insgesamt 4 Kurse in den Bereichen: Musik & Sound; Tanz & Bewegung; Bühnenbild & Gestaltung; Ausdruck & Theater erarbeiten - ausgehend von einem gemeinsamen Thema - eine schulübergreifende Präsentation. (Die künstlerischen Kursangebote können variieren). 
  • Die Projektleitung steht in einem engen Austausch mit den beteiligten Schulen und den Künstlern, unterstützt, organisiert und koordiniert Probenabläufe und die gemeinsame Präsentation am Ende des Schuljahres.
  • Wichtiger Bestandteil des Projektes sind die fünf Begegnungs- und Probentreffen mit allen beteiligten Kindern und Jugendlichen der 4 Kurse.
  • Diese Treffen finden über das Schuljahr verteilt an einem außerschulischen Ort (idealerweise dem Aufführungsort) statt. Hier ist Raum für das gegenseitige Kennenlernen, den Austausch über Ideen und Szenenentwürfe und für die Erarbeitung gemeinsamer künstlerischer Aktionen und Szenen. 
  • Sowohl für die Begegnungs- und Probentreffen als auch die abschließenden Aufführungen ist es uns wichtig, dass sie an einem außerschulischen Ort stattfinden, der auch sonst für Kunst- und Kulturveranstaltungen genutzt wird bzw. sich dafür eignet. Hier finden zum Abschluss des Projektes die gemeinsame Premiere und ein bis zwei weitere Aufführungen statt.

Lehrer- und Multiplikatorenfortbildung

Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt des Projektes ist die Lehrerfortbildung „Methoden und Ansätze künstlerischer Arbeit mit inklusiven Gruppen im schulischen Alltag“. 

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Wissenschaftliche Begleitung

Das Erfahrungswissen aus unserem Projekt wird in Form von Dokumentationen und Praxismaterialien aufbereitet und anderen Schulen und Praktikern zur Verfügung gestellt.

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